loader image

Krimi Zwischendurch – Kapitel 5: Verstecken und Fangen im Nebel

In der Zwischenzeit ist es früher Herbst geworden, die Tage wurden verregneter und kälter. Sie lagen nun schon eine Woche im Gebüsch aber nichts tat sich. Vermutlich hat der unsichtbare Kölner Wind von der Sache bekommen und entschied sich der Polizei noch nicht in die Falle zu gehen. Fast zwei Wochen hatte es keine neuen Vermissten gegeben. Die Presse schrieb, dass er Urlaub machte, irgendwo wo es wärmer war, vielleicht konnte er bei Regen nicht arbeiten.

Nach einer weiteren Woche wurde die Observation beendet – es wäre nur noch eine Verschwendung der Ressourcen, meinte Gabriel, so eine lange Pause hatte der Entführer noch nie gemacht. Man dachte schon er hätte genug gehabt, hatte seinen Spaß und beendete sein nächtliches Hobby. Valerie ließ aber noch nicht los. Sie war fest davon überzeugt, dass der Ort im Wald der Platz war, wo er seine Opfer hinbrachte und verbrannte. Sie dachte, er wolle alle anderen in Sicherheit wiegen bevor er wieder loslegte. Aber darauf fiel Valerie nicht rein – seitdem die Überwachung beendet wurde, ging sie jedes Wochenende in den Wald und genauso traurig wie es sich anhörte, so war es auch. Sie legte sich in ihr kleines Zelt, hinter riesigen Büschen mit ihrer Thermoskanne und schaute alle fünf Minuten durch ihr Fernglas. Sie war ganz alleine und es war nicht im Geringsten so aufregend wie in den Filmen immer gezeigt wurde und vor allem dauerte es in echt natürlich um einiges länger. Das hielt Valerie aber nicht davon ab ihren Job zu machen, für sie fühlte es sich richtig an. Niemand auf dem Revier wusste was sie jeden Freitag nach Feierabend machte und es durfte auch niemand wissen, weil wenn doch und sie ihn nicht schnappen würde, würde sie suspendiert werden; aber sie dachte, naiv wie sie war, wenn sie ihn schnappen würde, könnte man ihr ihren Fehler verzeihen und sie wäre die Heldin. Viel hätte, würde, könnte – das wusste Valerie auch, aber wenn man jede Woche eine freiwillige, unbezahlte Nachtsicht einlegte – überlegte man sich schon manchmal warum man das eigentlich machte.

Gleichzeitig war Limpa bei Adam auf seiner Ausstellung. Er hatte wieder neue Bilder, er war unglaublich fleißig in letzter Zeit. Die Muse küsste ihn jeden Tag aufs Neue und er malte und malte ununterbrochen. Limpa war zutiefst beeindruckt von seinem Talent – für sie wurde er jeden Tag besser und anscheinend empfanden die Kunstszene und die Kritiker genauso. Mehr und mehr Leute wurden auf ihn aufmerksam. Es kamen immer mehr Leute zu den Ausstellungen, die Bilder wurden für immer mehr Geld verkauft und mehr Zeitungen schrieben über ihn, seinen Erfolg und seine Kunst. Limpa fühlte sich geehrt und zehn Jahre jünger, wenn sie mit Adam zusammen war.

Eines Sonntagmorgens als die letzten Spätsommersonnenstrahlen ins Zimmer schienen, sprang Adam auf, holte einen Hocker aus der Küche, wickelte Limpa in ein Lacken, setzte sie auf den Hocker und zeichnete sie einfach so wie sie war: noch ganz verschlafen, ungeschminkt, nicht angezogen und mit zerzaustem Haar.

„Du bist so wunderschön.“, hauchte er während er kurz innehielt.

„Deine Augen funktionieren morgens wohl noch nicht so gut.“, Limpa lachte.

„Nicht bewegen!“

„Ich bitte um Verzeihung, Meister.“

Adam achtete nicht weiter darauf was sie sagte, sondern malte einfach weiter, wie in Trance, als würde der Bleistift sich von selber bewegen. Für ihn war Limpa an diesem Morgen das schönste Geschöpf auf Erden.

Auf der Ausstellung standen die beiden vor dem Bild – eine Bleistiftzeichnung, auf einem Blatt aus einem Zeichenblock, in einem viel zu großen schwarzen Rahmen.

„Was denkst du?“, fragte er sie.

Limpa ging näher zum Bild und strich sanft über das kleine Schild neben dem Bild, auf dem Name, Preis und Datum standen.

„Eva. Du hast es Eva genannt. Eva von Adam, so als hättest du mich erschaffen.“, sie wirkte abwesend. Adam grinste und schaute sie aufmerksam an.

„Aber gefällt es dir?“, hackte er nach.

„Ich bin Polizistin, genauer Kommissarin und du hast mich hier in aller Öffentlichkeit entblößt. Ich müsste empört sein aber ich kann nicht – es ist zu schön wie du mich siehst.“, gedankenverloren betrachtete sie das Bild noch eine ganze Weile.

Erst als sie zu sich kam, wagte Adam zu antworten: „Niemand wird wissen, dass du es bist, mit den Haaren im Gesicht erkennt man dich doch gar nicht.“

„Warum musst du es verkaufen?“

„Du willst es haben?“

„Aber willst du es nicht behalten?“, aus dem Augenwinkel beobachtete sie ihn.

„Kunst ist da um geteilt zu werden, um betrachtet zu werden, um sich daran zu erfreuen, um der Welt etwas von sich zu geben. Du weißt, dass ich jedes Bild verkaufe. Ich kann nicht arbeiten, wenn irgendwas Fertiges, mit Energie behaftetes noch irgendwo rumsteht.“

„Und wenn es jemand kauft, dann sehen es doch nur wenige Privatpersonen.“

„Vielleicht kauft es ein Museum.“, er zuckte mit den Schultern.

„Warum kann es nicht hierbleiben?“

„Ich muss doch auch Geld verdienen.“, Adam lachte.

„Tust du das nicht genug?“

„Ich habe das Gefühl Eva wird mein Durchbruch.“

Limpa war zwar nicht zufrieden damit, dass jemand Fremdes dieses intime Bild von ihr kaufen könnte aber sie fühlte sich geschmeichelt und erregt von Adams zarten Worten.

Die tapfere Valerie Topika, Kommissarin seit vier Monaten, im Revier seit zwei Jahren, studierte Kriminologin, lauerte in ihrem Zelt. Die Stunden vergingen langsam, es wurde nicht wirklich hell und ein dicker, tiefer, feuchter Nebel legte sich über den Wald. Valerie konnte nicht mal den Fluss zwanzig Meter entfernt sehen, sie hörte nur das Plätschern des Wassers. Es war geisterhaft, Valerie musste zugeben, dass sie Angst hatte. Sie war aufgeregt, irgendwas beunruhigte sie im inneren, sie wusste nur noch nicht was es war. Es war zwar noch früh, halb sechs, aber sie rief Gabriel trotzdem an und bat ihn zu kommen. Sie versuchte sich derweilen zu beruhigen und sich auf einen möglichen Zugriff vorzubereiten, auch wenn Gabriel ausdrücklich verboten hatte alleine zuzuschlagen. Sie atmete nur noch flach und das Blut pochte ihr im Hals. Links von ihr hörte sie ein Geräusch, sie konnte die Quelle aber nicht identifizieren. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich keine Angst mehr zu haben. Es war ein Auto welches behutsam nach hinten fuhr und nun sah sie auch die Rücklichter. Valerie lauschte aufmerksam den schweren Schritten, die jetzt deutlich zu hören waren. Sie packte ihre Waffe noch fester. Wegen des Nebels konnte sie nichts erkennen. Sie traute sich nur zögernd aus ihrem Zelt, aber wenn sie ihn nicht sehen konnte, konnte er sie auch nicht sehen. Richtig? Etwas Schweres fiel zu Boden, die Schritte gingen nochmal zum Auto, holten etwas aus dem Kofferraum, Valerie vermutete einen Kanister Benzin, mit dem er die Leiche noch brennbarer machte. Sie wartete nicht mehr lange, es war so weit, sie rannte los und erblickte endlich den unsichtbaren Kölner. Für den Bruchteil einer Sekunde war Valerie versteinert. Eine Million Gedanken schossen durch ihren Kopf – Was mach ich hier? Was soll ich tun? Wie rennt man? Warum stehe ich noch? Krieg ich ihn? Was wird Limpa sagen? Was wird Gabi sagen? Krieg ich Ärger für meine Aktion? Komme ich heile davon? Kommt er heile davon? – Das gab ihm natürlich eine Möglichkeit zum Reagieren. Er drehte sich um, ließ den Kanister fallen und lief den Fluss entlang.

„Stehen bleiben! Polizei! Sie sind verhaftet! Bleiben sie sofort stehen!“, Valerie schrie so laut und so lange es ihr beim Verfolgen möglich war. Außer ihrem Geschrei war aber nichts zu hören – es war totenstill. Valerie blieb kurz stehen und versuchte zu horchen wo er hingelaufen ist – aber nichts – es war wie auf Lautlos gestellt. Sie atmete aus, beugte sich über und stütze sich mit den Händen an den Knien ab. In der Ferne kam ein Geräusch auf, was immer lauter wurde – Sirenen – Gabi. Sie packte ein erneuter Funke Hoffnung, jetzt wo sie nicht mehr alleine war. Sie mobilisierte neue Kräfte und stürzte wieder hinterher. Sie rannte am Fluss entlang um sich nicht zu verirren. „Vermutlich würde er das auch so tun. Sein Auto nämlich stand genau in der entgegengesetzten Richtung und so blöd zurück zu kehren wird er nicht sein. – Also ohne Auto keine Flucht. Was bleibt ihm also übrig? – Sich zu verstecken. Vielleicht ist er doch querfeldein gelaufen und wartet bis wir weg sind.“, dachte sie.

„Val wo bist du?“, Gabi rief an.

„Gabi! Gott sei Dank! Ich bin den Fluss entlanggelaufen. Er wird sich hier im Wald verstecken. Schick mir Verstärkung.“

„Du bist wahnsinnig. Valerie warte auf uns!“

Da hatte sie schon aufgelegt. Sie entfernte sich vom Fluss und schlich langsam in den Wald hinein. Es wurde zwar heller, doch der Nebel wurde nur dichter. Nach fünfzehn Minuten hatten sie drei Beamte eingeholt und gemeinsam gingen sie in zehn Meter Abständen zueinander und mit Taschenlampen ausgerüstet immer tiefer in den Wald. Und nach einer weiteren guten Stunde entdeckten sie ihn schließlich hinter einem Busch, als würde er auf sie warten, er hatte wohl seine Möglichkeiten durchdacht und entschied, sich zu ergeben. Valerie verhaftete ihn, ohne jegliche Weigerung seinerseits. Keine Spektakuläre Flucht, keine Verfolgungsjagd, keine Schießerei, keine Geiseln – als hätte er aufgegeben und nichts mehr für was es sich noch zu rennen lohnt. Seine Rechte wurden ihm verlesen und nun hatten sie einen fast zweistündigen Marsch zurück vor sich. Valerie war schon ganz neugierig auf das was er zu erzählen hatte, sie wollte ihn am liebsten sofort verhören aber sie wusste sie würde ihre Chance noch kriegen und so schwiegen sie den größten Teil der Strecke. Der nun doch nicht so unsichtbare Kölner grinste die ganze Zeit debil vor sich hin und ab und zu pfeifte er ein kurzes Liedchen.

„Welchen Grund hast du so fröhlich zu sein?“, Valerie war genervt, dass er immer noch die Überzeugung hatte, dass er hier die Macht hatte.

„Es ist doch ein wunderschöner Morgen.“, er atmete laut aus.

„Was war der Grund für deine lange Pause? Wir haben dich schon vermisst.“, sie versuchte mitzuspielen.

„Urlaub.“, sagte er ganz ernst.

„Darf ich wissen wie du heißt?“

„Gefällt dir unsichtbarer Kölner nicht?“

Valerie verdrehte die Augen: „Wie du willst, aber früher oder später wirst du alles erzählen.“

Er flüsterte: „Kommissarin das glaube ich auch.“

Val sah ihn so von der Seite an und dachte darüber nach, dass er der perfekte Bilderbuch Serienkiller war– die Presse wird sich um ihn reisen. Sie sah die Filmplakate in Hollywood schon vor sich: Der unsichtbare Kölner ab Sommer im Kino.

Die Sonne ging auf und der Nebel verzog sich. Sie brachten ihn aufs Revier in den zweiten Verhörraum. Valerie und Gabriel standen davor und füllten Papierkram aus.

„Valerie du bist doch verrückt!“, Gabriel war sichtlich außer sich.

„Ist doch nichts dabei.“, sie verkneifte sich ein Grinsen.

„Du hättest sterben können.“

„Gabi warum so dramatisch? Er war nicht mal bewaffnet und ich war auch nicht alleine.“

„Er ist gefährlich. Du siehst doch selber wie er drauf ist.“

„Ich bin auch Gefährlich Gabi. Du traust mir zu wenig zu.“

Er warf die Hände in die Luft, drehte sich um und ging sich einen Kaffee holen.

Augenblicklich schlummerte Limpa neben Adam, auf der Ausstellung wurde es etwas später als erwartet, sie fielen erst vor kurzen erschöpft, glücklich und beschwipst ins Bett. Es war ein großer Erfolg – fast alle Bilder wurden verkauft. Die Gäste waren begeistert. Und in der fröhlichen träumerischen Stille klingelte plötzlich das Handy von Olimpia Wolf.

„Val was ist?“

„Wir haben ihn.“

Limpa fuhr blitzschnell hoch. Vollkommen entsetzt blickte sie auf Adam der süßlich lächelnd neben ihr schlief.

 

nächstes Kapitel

Krimi Zwischendurch – Kapitel 4: Ein Rauchzeichen

Valerie saß seit gestern Nacht im Büro und las sich nun schon zum tausendsten mal einen Bericht von einem Kollegen durch, es ging um eine Meldung von vorgestern Nacht. Ein Jäger hatte mehrmals Rauch im Wald bemerkt, doch immer, wenn er an der Stelle ankam wo er das Feuer vermutete war dort nichts. Nachdem das regelmäßig in einem Zeitraum von etwas mehr als einem Monat passierte – meldete der Jäger seine Beobachtungen. Beim letzten Mal konnte er das genaue Datum und die genaue Uhrzeit angeben in der er den Rauch beobachten konnte – und die Uhrzeit war immer dieselbe – im Morgengrauen, wenn es gerade hell wurde immer, dann wenn der Jäger aufsteht. Und das besagte Datum und die besagte Uhrzeit passen perfekt mit der letzten mutmaßlichen Entführung überein.

Olimpia betrat das Büro im Revier: „Du sitzt immer noch hier?“, sie schaute verdutzt auf Valerie.

Die blickte nur kurz auf: „Limpa ich glaube ich habe da was.“, sie starrte wieder auf den Bericht.

„Raus mit der Sprache!“, Kommissarin Wolf setzte sich.

„Was, wenn der unsichtbare Kölner die Frauen tötet und danach im Wald verbrennt und wir deshalb keine Leichen und keine Spuren finden können.“

„Wie kommst du darauf?“, sie trank ihren Kaffee und schaute Val mit großen Augen an.

„Ich habe durch Zufall diesen Bericht von Thomas gelesen. Ein Jäger hat gemeldet öfters mal Rauch im Wald gesehen zu haben, aber es gab nie eine Quelle für das Feuer.“

„Ja und weiter?“, sie runzelte die Stirn.

„Es stimmt zeitlich mit der letzten Entführung überein.“

„Das ist noch gar nichts.“, Limpa lehnte sich wieder zurück.

„Ich weiß, aber man könnte die gemutmaßte Stelle untersuchen – auf Asche. Es wird zwar nicht einfach, weil die Stelle direkt am Fluss ist aber ein Versuch ist es doch Wert Limpa oder?“

„Alle Spuren werden schon längst weggespült sein Valerie.“

„Wir müssen einfach so schnell wie möglich da hin, wenn er sein nächstes Opfer gewählt hat.“

„Du willst also warten? – Bis er wieder jemanden ERMORDET?“, Limpa schüttelte den Kopf.

„Ich weiß das klingt makaber – aber sonst haben wir nichts. Oder doch?“, Valerie drehte eine Runde in ihrem Drehstuhl – sie wusste damit hatte sie Limpa überzeugt. Das war die erste Spur – die erste brauchbare. Die Leute kriegen langsam Panik – wenn Frauen einfach spurlos in Köln verschwinden und die Polizei hat nichts und wieder nichts. Und die Presse schürt die Angst noch weiter, nennt ihn Serienkiller, unsichtbaren Kölner, sagt die Polizei sei machtlos.

„Ok Valerie – wir machen das so: Ich überteile dir die Verantwortung für diesen Einsatz. – Es wird Zeit, dass du Erfahrung sammelst. Wir werden Tag und Nacht Wachen postieren. Und wenn er kommen sollte…“

„Er wird kommen!“, unterbrach Valerie sie.

„Wenn er dann kommt, schnappen wir ihn uns endlich.“, Olimpia atmete laut aus. Valerie war entschlossen, sie fühlte sich unbesiegbar – ich habe die wichtige Spur gefunden – ich ganz allein.

Sie fuhr direkt zum Jäger und befragte ihn. Er konnte ihr auch nicht mehr sagen, als das was im Bericht steht.

„Aber haben sie abseits von diesem Platz irgendjemanden im Wald gesehen? – Oder sogar ein Auto was irgendwo hier geparkt hat?“

Der Jäger überlegte einen Moment und schüttelte den Kopf.

„Wieso haben sie nicht sofort was unternommen, als sie den Rauch gesehen haben? Schließlich darf man kein Feuer im Wald zünden.“

„Als ich dort angekommen bin war dort nichts mehr, keine Brandstelle, keine Asche, keine Menschen, keine Autos und kein Rauch mehr.“

„Und was hat sie dann dazu gebracht es doch zu melden?“

„Na weil es immer öfter passierte und wie sie selbst gesagt haben, darf man im Wald kein Feuer machen. Irgendwas muss ja dahinterstecken und wenn ich nichts machen kann, soll sich die Polizei darum kümmern.“

Valerie legte den Kopf schief und guckte dem Jäger in die Augen: „Wo waren sie in der Nacht bevor der Rauch ansetzte?“

„Was? Warum fragen sie mich das? Sie glauben doch nicht wirklich, dass ich was damit zu tun habe?“

„Beantworten sie einfach die Frage, das ist Routine.“

„Ich war hier – Zuhause – und habe geschlafen. Ich muss jeden Tag früh raus, wissen sie.“

„Gibt es jemanden der das bestätigen kann?“

„Nein.“, der Jäger rollte mit den Augen, „Sie kennen die Antwort doch – warum fragen sie?“

„Gehört zu meinem Job.“, sie schrieb was in ihren Notizblock.

„Wieso sollte ich den Rauch der Polizei melden, wenn ich selber was damit zu tun habe?“

„Es gibt allerlei Verrückte.“, sie schaute ihn direkt an, „Wissen sie – die wollen dann Katz und Maus mit der Polizei spielen, wollen – Nein brauchen die Aufmerksamkeit, die sind dann entzückt, wenn die Presse berichtet…“

„Presse?… Wovon reden sie?“

„Lachen sich ins Fäustchen, wenn die Polizei im Dunkeln tappt und machen sich ein Spaß aus der ganzen Sache.“, Valerie starrte direkt durch ihn hindurch.

„Was zu Hölle faseln sie?“, der Jäger war sichtlich überfordert.

„Was? Ich darf doch sehr bitten! Achten sie auf ihren Ton.“, sie kam wieder zu sich.

„Und was interessiert eine Kommissarin aus Köln dieser blöde Rauch, ich mein wir wissen nicht mal ob es von einem Feuer ist, kann ja auch was anderes gewesen sein.“

„Es handelt sich um einen laufenden vermutlichen Mordprozess, mehr kann ich ihnen zurzeit noch nicht sagen.“

„Mord? Ich dachte es geht um den Rauch. Warten sie. Werde ich verdächtigt?“

„Ich darf ihnen nichts Weiteres sagen. Verlassen sie die Stadt nicht. Vielleicht haben wir noch Fragen an sie.“

„Wo sollte ich denn bitte hin?“, der Jäger verschränkte die Arme vor der Brust.

„Ich wollte es nur gesagt haben.“, Valerie stand auf, verabschiedete sich und ging zum Fluss, zur Stelle wo der Rauch vermutet wurde und legte sich auf die Lauer.

Nächstes Kapitel…

Persönlicher Prozess

Zwischen gestern – heute und morgen

Alle Künste sind mir so nah ob Musik, Fotografie, Physik, Lyrik, Prosa, Malerei, Natur, Philosophie, Mode, Beauty, Film, werkeln, tanzen – alles ist mir so nah. Ich habe ein Verlangen das alles zu konsumieren und zu produzieren und auszuüben. (Physik und Philosophie habe ich jetzt einfach mal dazu geschummelt aber für meinen Begriff von Kunst gehören die Sachen dazu.)
Man denkt über alles in der Welt – hauptsächlich, auch wenn es naiv klingt, wie es früher war, ob es besser war, ob es jetzt schlimmer ist, ob es jetzt besser ist – wer weiß das schon? – und ob man das überhaupt beurteilen kann und sollte – heute spielt es eigentlich keine Rolle mehr.
Genau deswegen sollte man die Vergangenheit in Ruhe lassen und vorangehen. Man sollte sich Gedanken darüber machen wie man das jetzt besser machen kann und nicht in welcher Zeit und in welchem Land man gerne gelebt hätte. Man sollte sich Gedanken machen darüber wie man sein aktuelles Leben besser gestalten kann und mit sich im reinen leben kann. Und am besten wäre natürlich, wenn man das dann auch noch umsetzt. Ich meine, ich will so vieles… aber warum tue ich nichts dafür? Warum reicht der Wille nicht aus? Was bremst mich? Wo ist mein Antrieb? – Mein Motor. Und warum halten wir uns immer am Unwichtigen auf? Warum bin ich so? Und warum war ich nie anders? Und werde ich je anders sein, als ich heute bin?
Das ich, theoretisch, weiß was ich will aber es nicht in die Tat umsetzte ist, das was mich am meisten zerstört. – Und am meisten glücklich macht mich das schreiben. Ich würde gerne so leben, dass ich jeden Tag früh aufstehe frühstücke, Sport mache, mich dann an den Schreibtisch setzte und bis abends schreibe und danach vielleicht noch eine soziale Aktivität – das wäre der perfekte alltägliche Tag. Es steht in den Sternen, ob ich erfolgreich damit werde – vom schreiben leben kann und mein Traum vom perfekten Tag in Erfüllung geht.
Letztens dachte ich darüber nach ob es wichtig ist, dass der Leser genau das versteht was ich gemeint habe. Das ist aber Quark – jeder ließt für sich nochmal zwischen den Zeilen und hat seine eigenen fantastischen Gedanken. Ist das nicht wunderschön, wenn jeder sich seine eigene Geschichte denkt – und das nur durch einen Text.
Beim schreiben sind alle blöden Sachen ganz weit weg, ich bin dann mein pures ich und von allen Umständen befreit – dann bin ich frei.

Diese paar Zeilen schrieb ich vor einigen Wochen oder Monaten und eigentlich wollte ich heute nichts schreiben oder posten, aber als ich das wiederentdeckt habe, fand ich das so schön mal wieder was Motivierendes, Positives aus meiner Feder zu lesen. – ok es ist nicht alles rosarot aber die Richtung stimmt schon mal. Ich habe schon länger, aus Zeitgründen, nichts Neues mehr geschrieben. Und es fehlt mir schrecklich. Aber es geht mir endlich wieder gut, ich freue mich auf das was kommt, habe keine riesige Angst vor der Zukunft, ich bin wieder ich, ich kann nach vorne schauen und nicht mehr in die Vergangenheit, als Schutz, als Mauer vor dem Jetzt, ich kann endlich zu meinem Traum aufbrechen.

Tut das was euch glücklich macht, tut das was euch motiviert, tut das was euch Gesund macht.

Peace and Love for ALL.

#makelovenotwar

  • Eure Hippie-positive-vibes-crazy Emi

Krimi Zwischendurch – Kapitel 3: Die erste und letzte Spur

 

„Deine Bilder sind ja alle nur rotweiß. Rote Farbe auf weißer Leinwand und weiße Farbe auf roter Leinwand.“, bemerkte Limpa und nippte an ihrem Glas Sekt.

„Rot ist die Farbe der Liebe.“, antwortete Adam und blickte erst sie und dann sein Kunstwerk an.

„Und die Farbe von Blut und Tod.“, sagte Limpa.

„Aber weiß dafür nicht.“, er lächelte sie sanft an. Sie nickte geistesabwesend und betrachtete sein Bild weiter.

Seit seinem letztem Mord sind sieben Tage verstrichen – es war wieder soweit. Es war immer noch heiß in der Stadt und er lauerte in einer Gasse der Altstadt. Es wurde langsam wieder hell draußen und eine junge, schöne, blonde Frau ging, anscheinend nach einer durchzechten Nacht alleine nach Hause. Er packte seine Chance beim Schopf und packte sie kraftvoll an den Knöcheln und zog sie ruckartig zu sich. Die Frau fiel unmittelbar mit einem großen Krach zu Boden, sie stöhnte vor Schmerz und schrie vor Angst. Er nahm ihren Kopf in die Hände und blickte in ihre Augen – sie erstarrte bei dem Gedanken daran, dass das letzte was sie sieht – seine schon lange toten Augen sind. Er nahm ihren Kopf ein Stück höher und schmetterte ihn mit voller Wucht auf das Kopfsteinpflaster. Das Blut spritze nur so in alle Richtungen – sie war sofort tot. Er lächelte – ihr wunderschönes Gesicht lag ganz still vor ihm, mit einem schönen roten Muster auf ihrer weißen Haut. Immer mehr warmes Blut strömte aus ihrem Kopf auf seine Hände, er war ganz erregt von dieser Wärme, es fühlte sich so lebendig an – obwohl sie schon tot war. Er wollte sie, genauso wie sein erstes Opfer, am Fluss verbrennen, aber er und sie waren nicht alleine in dieser Vollmondnacht: zwei weitere junge Frauen gingen die Straße lang und unterhielten sich laut. Er war nicht darauf vorbereitet, dass noch jemand kommen würde – er hat sich extra eine abgelegene Gasse ausgesucht. Er musste sich schnell was einfallen lassen: seine Spuren sind überall auf der Leiche – er konnte sie unmöglich hierlassen, aber wenn er sie wegtragen würde bestünde die Gefahr, dass er gesehen wird. Was sollte er tun? Er sprang vom Boden auf, schleppte die Leiche an den Füßen hinter einen Müllcontainer und lief schnell zu seinem Auto.

In einem Vorort vor Köln wurde Limpa wach und neben ihr schlief Adam noch tief und fest. Es war schon später Vormittag aber es war ihr egal, sie hatte sich den halben Freitag frei genommen, damit sie und Adam in sein Studio fahren konnten um eine gemeinsame, ungestörte Nacht verbringen zu können. Sie kannten sich zwar erst eine Woche, aber diese verbrachten sie beinahe komplett zusammen, nur wenn Limpa zur Arbeit musste – waren die beiden getrennt. Die Sonne schien in das Schlafzimmer und kitzelte ihre Nase, sie drehte sich zu Adam und strich eine Strähne aus seinem Gesicht. Das Haus war abgeschottet von allem, es stand frei auf einem großen Feld, umgeben von einem Wald. Das Licht ließ alles goldgelb erstrahlen. Nichts könnte diesen Moment jetzt stören. Adam gab ihr immer das Gefühl sie könne sich fallen lassen und er würde sie fangen – klar fühlte sie sich etwas naiv, dass sie ihm nach einer Woche so vertraute, aber sei’s drum – sie hat das schon unter Kontrolle.

Währenddessen wurde die Leiche von ihren Kollegen untersucht. Die zwei Frauen von heute Nacht hatten Blut gesehen, traten in die Gasse, erblickten einen Schuh und als sie weiter gingen fanden sie die Leiche. Valerie und Gabriel waren am Tatort.

„Soll ich sie anrufen?“, fragte Valerie.

„Nein sie ist mit ihrem Kerl, gönnen wir es ihr.“, Gabriel wollte sich wieder dem Gespräch mit dem zuständigen Polizisten widmen, „Wir kommen schon klar.“, er deutete ihr zu gehen.

„Aber… Kommissar Carnot es handelt sich offensichtlich um einen Mord – wir haben noch eine Vermisste in der Gegend, auch eine junge Frau – vielleicht gehört das zusammen.“

„Valerie, sie wird um zwei Uhr ins Revier kommen, dann kannst du all deine verrückten Theorien mit ihr besprechen.“, er schaute sie genervt an.

„Also glauben sie nicht, dass die Vermisste und die Tote zusammengehören? Die beiden Verbrechen geschahen innerhalb einer Woche – das kann doch kein Zufall sein?“

„Und was, wenn die Vermisste morgen wieder auftaucht?“, er räusperte sich.

„Und was, wenn wir morgen ihre Leiche finden?“, Valerie zog eine Braue hoch. Gabriel verdrehte die Augen: „Alles ist möglich Sherlock.“

„Die Frage ist: was Wahrscheinlicher ist, Watson.“, sie lächelte und ging schnell wieder an die Arbeit, bevor er noch was sagen konnte.

„Was haben wir Annette?“, fragte Valerie eine Mitarbeiterin der Forensik.

„Wir haben eine Menge Spuren: DNA, Fußspuren im Blut und da hinten Reifenspuren.“

„Fehlt ja nur noch ein Foto von ihm an der Wand, wo drunter steht ‚Hey ich war’s.‘“

„Du sagst des Val‘. Ich schicke es gleich im Labor durch die Datenbank.“

„Ausgezeichnet, Annette.“

„Adam… ich muss jetzt gehen. Die Arbeit ruft: Valerie hat schon dreimal angerufen – die blöde Nuss.“, sie küsste ihn auf die noch geschlossenen Augen. Er packte sie an der Taille und zog sie noch mal runter zu sich und umschlang sie fest in seinen Armen.

„Du gehst nirgendwo hin!“, flüsterte er in ihr Ohr.

„Ich muss Adam! Es geht um Leben und Tod – das weißt du doch.“

Er scheuftze theatralisch: „Na gut aber nur, wenn du heute ein Leben rettest.“

„Ich gebe mein bestes.“, sie küsste ihn abermals ganz fest auf den Mund.

Olimpia rief Valerie von unterwegs zurück: „Was gibt es denn so wichtiges?“

„Dir auch einen guten Morgen Kommissarin Wolf.“

„Wenn du mich an meinem freien Vormittag dreimal anrufst ist er nicht mehr gut.“

„Bist du echt sauer? Hättest ja auch Lautlos stellen können.“

„Hätte, hätte … komm zur Sache!“, sie fuhr über eine gelbrote Ampel.

„Urlaub scheint dich nur aggressiv zu machen.“

„Valerie!“, sie schnaubte.

„Okay okay big sorry. Also heute Morgen wurde eine Leiche gefunden…“

„Maria Fischer?“, Limpa machte große Augen.

„Nein, nein jemand anderes, aber wieder eine junge Frau und der Tatort ist nicht weit von wo aus schon die erste Vermisste verschwunden ist. Ich habe das Gefühl die gehören zusammen.“

„Das mit dem sechsten Sinn ist meine Aufgabe.“

„So viel Zauberkraft färbt ab.“, sie merkte wie Olimpia sich entspannte.

„Warum nicht auch auf Gabriel? Der reitet sich andauernd in die Scheiße.“, sie grinste.

„Der ist immun dagegen.“, beide lachten laut.

„Sonst noch was Val‘?“

„Ja allerdings – DNA, Fuß- und Reifenspuren wurden gefunden.“

„Ach was! Da war er aber gar nicht vorsichtig.“

„Ich glaube er wurde gestört und ist abgehauen.“

Gabriel kam wieder ins Büro: „Ist sie dran?“

Valerie nickte. Er streckte die Hand nach dem Hörer aus: „Limpa, hey Gabi hier. Komm schnell Valerie macht mich fertig – ihr sechster Sinn ist noch nerviger als deiner. Und es war nicht meine Idee dich anzurufen.“

„Gabi du hast echt keine Ahnung.“, Valerie und Olimpia lachten, „Ich bin ja schon unterwegs.“

Er kratzte sich am Kopf, schaute verwirrt zu Valerie, die nur mit den Schultern zuckte und hämisch grinste, und ging wieder an seinen Schreibtisch.

Nachdem Kommissarin Wolf den Bericht zum Mordopfer durchgelesen hatte – war sie sich mit Valerie einig – Maria Fischer und die jetzt identifizierte Leiche: Saskia Klein gehörten zusammen.

„Wir müssen die erste Leiche finden! Vielleicht sind da auch Beweise dran, vielleicht arbeitet er einfach nicht sauber und es ist eine Schande, wenn wir ihn nicht finden und er weiter sein Unwesen treibt. An die Arbeit!“, verkündete Olimpia am nächsten Morgen bei der täglichen Besprechung.

Zeit verging, es wurde immer härter gearbeitet, jedoch verschwanden immer mehr junge Frauen in Köln – ohne das eine Leiche gefunden wurde. Sein Radius vergrößerte sich nicht – er fühlte sich im Zentrum von Köln anscheinend am wohlsten, er hatte anscheinend keine Angst entdeckt zu werden, er arbeitete direkt unter ihrer Nase und keiner konnte ihn schnappen. Es wurde Verstärkung aus Leverkusen und Bonn hinzugezogen, mittlerweile waren sieben Frauen verschwunden. Limpa war genervt – mehr als ein Monat lang arbeitete sie schon an dem Fall und zwar hatten sie beim zweiten Opfer Spuren gefunden, aber damit konnten sie absolut nichts anfangen. – Danach fanden sie nicht eine einzige Hautschuppe vom Täter. Wie stellte er das bloß an? Sie wussten nicht mal nach welchem Prinzip er seine Frauen wählte – wenn es überhaupt eins gab, sie wussten nicht ob es ein Motiv – außer Wahnsinn gab. Sie hofften so sehr, dass er ein üblicher Serienkiller war der eigentlich nur Aufmerksamkeit wollte, eigentlich nur geschnappt werden wollte und vielleicht sogar mit der Polizei spielte und Spuren versteckte – extra für sie. Gabriel sagte immer wieder: „Ihr habt alle zu viele Hollywoodfilme geguckt.“

Sie wussten gar nichts mehr – kurz überlegten sie, dass die Vermissten und die Leiche gar nicht zusammen gehörten und dass die Vermissten generell alle nicht zusammengehören und sie noch mal von null anfangen müssten, aber diese mitternächtliche Idee verwarfen sie schnell wieder.

„Eva was hast du denn? Ohh diese Verspannungen – gar nicht gut.“, sagte Adam beim Massieren, kurz nachdem Limpa von der Arbeit kam.

„Die anderen gehen heute noch was trinken – ich habe gesagt ich komme auch. Willst du nicht mitkommen?“

„Weich nicht meiner Frage aus.“, er massierte stärker.

„Du weißt doch ich darf nicht über meine Arbeit mit dir reden.“

„Die Vermissten? Das steht doch in jeder Zeitung.“

„Ja die Vermissten und mehr als in der Zeitung steht darf ich nicht sagen… und mehr haben wir auch gar nicht.“, nuschelte sie.

„Entspann dich ein Wochenende.“, er trat vor sie, „Sag die blöde Kneipe ab, bleib hier!“, er hockte sich hin und küsste ihren Hals.

Sie schloss die Augen: „Du hast recht. Wir sind alle so fertig wegen der Sache.“

Adam stand auf, ging mit einem Lächeln in die Küche und holte eine Flasche Wein.

„Du siehst so zufrieden aus?“, sie stand auf.

„Ich bin froh, dass du bleibst.“, er reichte ihr ein Glas.

Nächstes Kapitel

Zum Jahresanfang

Buongiorno,
lieber zu spät als nie oder? Ich schrieb das Folgende schon vor Weihnachten, bloß habe ich es versäumt es rechtzeitig zu ende zu schreiben … und hochzuladen. Die Tradition muss aber bestehen, deswegen mache ich das eben jetzt… am 02/01/18. Btw der ursprüngliche Titel war: Zwischendurch zum Jahresende…
​
Immer wenn das Jahr zu Ende geht werde ich melancholisch und versuche passende Worte zu finden – diese in einen Text zu packen und auf meinem Blog zu posten – eine kleine Tradition sowie der ‘Spruch des Jahres’ (der leider auch zu spät kam). Letztes Jahr habe ich geschrieben ‚vielleicht überrascht 2017 uns mal öfter positiv.’ – wie naiv. Ich habe dieses Jahr viel lernen müssen – auf die harte Tour. Es gab kleine up’s sowie der Urlaub in Russland und viele down’s wie gefühlt der Rest des Jahres. Ich will mich nicht beschweren. Es war so wie es war und es ist ok so. Es war zwar scheiße aber ich werde damit abschließen und stärker wieder zurückkommen.

Ich habe mich von der Welt isoliert und die Welt von mir. Ich erinnere mich langsam wie es sich angefühlt hat als es noch nicht so war. Wie es sich angefühlt hat ich selber zu sein. Wie schön das doch war. So soll es auch wieder sein und noch besser. In diesem Jahr war ich die schlechteste Version von mir. Ich will das nicht mehr. Ich glaube ich musste dadurch um das zu verstehen.

Das verlorene Jahr 2017. Wie gesagt habe ich zwar viel gelernt, jedoch ist 2017 vorbeigerast und ich war so unproduktiv wie schon lange nicht mehr. Woher die Kraft, die Motivation, den Willen, den Mut nehmen? Ich weiß es nicht aber, ich werde es noch lernen, diese Kraft aus mir selber zu nehmen. Ich werde es auch wieder lernen optimistischer im Hinblick auf mich selber zu werden und werde es lernen wieder ich selber zu sein. – 2017 hab ich das nämlich verlernt.

Ich wünsche euch Glück in zwei Varianten: 1. Das stinknormale ‚Glück gehabt‘ und 2. Das ‚einfach Glücklichsein‘ … und mir vielleicht auch ein bisschen.

In diesem Sinne frohes zu Spätes Neues <3

#makelovenotwar