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Was wäre wenn…

Ich will mir gar nicht vorstellen wie gruselig es wäre, wenn wir alleine im ganzen Universum wären. Stell dir vor es gibt nichts außer der Erde, wo leben existieren kann. Wie verrückt! Ist das überhaupt möglich? Irgendwie macht mir der Gedanke, dass wir alleine sein könnten mehr Angst als der, dass wir nicht alleine sind.
Und wenn es ganz viel Leben gibt wir es nur nicht wahrnehmen können, das wäre viel beruhigender, bloß wenn es so wäre, würden wir das nie erfahren – was ganz schön traurig ist.
Und was ist wenn wir nach dem Tod auf einem anderen Planeten wieder geboren werden und das Leben was wir führen ist für keine andere Spezies wahrnehmbar, vielleicht ist das besser für das Gleichgewicht im Kosmos, wer weiß schon wie wir miteinander umgehen würden, wir können ja nicht mal mit unser Gleichen in Frieden Leben.

Für die, die die Theorie vom großen Filter kennen mögen meine Überlegungen naiv klingen, da wenn wir heute außerirdisches Leben finden würden die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der große Filter noch vor uns ist und das würde wiederum heißen die Erde steht vor dem Untergang.

Dann will ich aber lieber zusammen mit allen Aliens untergehen als alleine.

Wir, unsere Enkelkinder und deren Enkelkinder werden wahrscheinlich nicht erfahren was nun wahr ist, ob es Aliens gibt oder auf welcher Seite wir vom großen Filter sind und das macht mich kirre ohne versöhnendes aber.

(Was ist der große Filter und warum Aliens das Aus für die Menschheit bedeuten würden:

https://www.youtube.com/watch?v=R9_5GY1cNjQ )

Es ist ein ewiger Kreislauf nach Liebe Pt. 2

Schon lustig wie wichtig es ist Bestätigung zu bekommen. Manche brauchen es mehr, andere weniger zu hören wie toll sie sind. Aber egal wie sehr dich die anderen versuchen zu überzeugen, dass du gut bist so wie du bist, solange du es selber nicht glaubst bringt das ganze Lob nichts und wieder nichts.

Schon immer wollte ich wissen wie es ist in einem anderem Körper zu stecken, sich so zu fühlen wie eine andere Person, die Welt mit anderen Augen zu sehen, ein anderes Bewusstsein, andere Erfahrungen und Erinnerungen. Schon immer wollte ich wissen wie ich von außen wahrgenommen werde. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass uns das leider (bisher) nicht gegönnt ist. Eigentlich spielt das auch keine Rolle aber spannend ist es trotzdem. Die Frage ist ob wir durch dieses Erlebnis unsere Meinung über andere und über uns ändern könnten oder ob es das nur noch schlimmer machen würde.

So wie wir uns sehen, wie du sich siehst, wie ich mich selber sehe ist für niemand anderen zu verstehen. Alle haben andere Erwartungen oder Vorstellungen für dich, und selbst wenn man akzeptiert, dass ein Kompliment ehrlich und aufrichtig gemeint ist, heißt das nicht, dass man es auch glaubt, weil man eben von sich am meisten erwartet.

Warum erzähl ich das? Für euch war das jetzt nichts neues, weltbewegendes – ist es auch nicht gewesen. Worauf ich hinaus will ist, dass euer Glück nur von euch abhängig sein sollte, niemand kann euch helfen zufrieden mit euch zu sein, klar ihr könnt euch was einreden lassen aber ist das dann auch ehrlich? In dem Fall ist es abhängig von einer anderen Person – was ist aber wenn diese Person plötzlich verschwindet oder ihre Meinung ändert?

Über mich kann ich euch sagen, dass manche Tage besser als andere sind. Man redet sich gerne ein, dass man nicht gut genug ist aber dann erinnere ich mich, solange ich mich nicht akzeptiere, haben alle schönen, selbst die ehrlichsten Worte keine Bedeutung für mich.

Denn geht es euch durch diese Worte besser? Vielleicht kurzfristig aber wenn ihr nicht selber an euch glaubt, ist es langfristig nur eine Lüge die ihr euch selber aufbindet.

Ich spreche über dieses Thema, weil mir so oft auffällt wenn man anderen spricht, dass egal wie sehr man versucht zu erklären wie gut sie sind, sie einem vielleicht glauben wollen – aber nicht können. Deswegen sollte man natürlich nicht aufhören anderen die positiven Dinge zu sagen die einem beim anderen aufgefallen sind, ganz im Gegenteil, so wissen wir, dass wir nicht alleine sind – auch wenn wir das manchmal erst später begreifen.

Schon komisch wie angewiesen wir auf Liebe sind, doch es nicht übers Herz bringen bei uns selber anzufangen. – So fangen alle Probleme an – der Hass und die Intoleranz bei dem Krieg gegen alle und gegen uns selber – und daher fällt es uns auch oft schwer andere zu Lieben.

Und ich sehe das alles, sehe meine Mitmenschen wie sie unzufrieden mit sich sind und ihre Sorgen könnten mit einem einfachen ‚ich bin gut so wie ich bin‘ weg sein. Natürlich ist es in der Realität etwas komplexer. Aber ich glaube daran, dass es schon allein durch etwas mehr Akzeptanz sich gegenüber, es weniger Hass und mehr Liebe auf der Welt geben würde.

In Liebe

eure Hippie-Philosophin Emi

Es ist ein ewiger Kreislauf nach Liebe

Wir wollen sie haben
Kriegen sie nicht
Geben sie nicht
[doch erwarten welche zu bekommen]
Und verwandeln sie in Hass und Ignoranz
Kriegen sie immer noch nicht
Werden wütend
und beschuldigen alle anderen
dass sie uns die Liebe verwehren
Du kaust Kaugummi und guckst den Tauben beim kacken zu
und fragst dich was dir fehlt
[all you need is love]
Haben verlernt wie es ist bedingungslos zu lieben
Haben vergessen wie es ist geliebt zu werden
Haben ignoriert, dass der einzige Sinn nach dem alles ausgerichtet ist – Liebe ist
Warum ist es so schwer zu lieben?
Warum geht es nicht leicht von der Hand?
Leben sie?
Lieben sie?
Denn all you need is love

Immer wieder Sonntags

Wenn du an den Tod denkst

und er mit jedem Gedanken an ihn immer näher rückt
versuchst du dich davon abzulenken allen Möglichkeiten nach zu rennen

und dich auf das wichtige zu besinnen.
Nämlich: hab ich schon alles erledigt? – und wenn ja was muss ich noch erledigen?
Hab ich schon alles erlebt was es sich zu erleben lohnt?

Und auch das was sich nicht zu erleben lohnt?
Hab ich das schon alles erledigt?
Und wenn ja und wenn der Tod kommt um mich zu holen – was dann?
Was passiert dann ?
Ich würde mir wünschen, dass wir noch für einen Tag als Geister auf der Erde Mäuschen spielen könnten.
Das wäre schön ja.

Und dann ne Runde Karten mit dem Tod spielen, ganz zwanglos, ohne Empfangskomitee in der Welt der Toten ankommen.

Schön wäre wenn nicht alles sofort vorbei wäre.

Vielleicht, weil das Leben so schön ist, fällt es uns schwer uns davon zu trennen und, wenn wir doch wüssten was dann ist, wären wir beruhigt oder nur noch mehr deprimiert?
Und was haben wir nun davon, dass wir wissen, dass der Tod weiße Unterhosen mit roten Herzen drauf trägt und wir mit ihm und allen anderem toten in einer WG in der Unterwelt wohnen?
Geht es uns jetzt dadurch besser? Was hat das für eine Auswirkung auf unser Leben?
Und wenn nach dem Leben doch nur ein großes schwarzes Loch ist? Ist das dann schlecht?

Und warum müssen wir den Tod personifizieren, sowie Gott, warum stellen wir ihn uns als Person vor? Ist es so einfacher zu verstehen?

Was, wenn wir gar nicht sterben sondern sofort wiedergeboren werden?

Und was, wenn wir uns das mit dem Himmel und der Hölle ausgedacht haben nur um ne Vorstellung zu haben und wir eigentlich wissen, dass das nicht real ist, und ob es jetzt die Wahrheit ist spielt keine Rolle, weil es rein zur Beruhigung gilt – hat man dann weniger Angst? Und lebt dadurch entspannter? Ist es das wert?

Leben funktioniert nicht ohne Tod sowie gut nicht ohne böse sein kann aber heißt, dass das Tod das schlechte Gegenstück ist? Wie bei schwarz und weiß und Licht und Schatten oder sowie bei Yin und Yang.

leere becher und schnaps

Was von gestern Nacht noch übrig ist sind die leeren Plastikbecher und Schnaps.

 

Die Sonne schien bis um Mitternacht.

Die Hitze brachte uns Energie

und ließ uns nicht aufhören zu lachen. Wir standen zu zweit auf der unbefahrenen Straße, jeder mit einem Becher in der einen und einer Kippe in der anderen Hand.

Alte Zeiten und die Zukunft waren die Themen.

Als die Nacht endlich dunkel wurde, schien sie uns unendlich zu sein, wir fühlten uns unsterblich. Nichts schien in greifbarer Nähe zu sein, so als wären wir die einzigen Menschen auf dieser Welt.

Die Sterne erleuchteten uns und unsere Umwelt, außer unserem Lachen war nichts mehr relevant.

Es war der Höhepunkt dieser Nacht.

Hierauf kam der tiefe Fall ins Nichts. Das Gespräch wurde ernster, die Flasche leerte sich schneller.

Mit der Zeit wurden wir stiller

und die Nacht wurde heller. Die Blumen in den Beeten hoben ihre Köpfe

und die Fußgänger die die Fahrbahn an den Fahrbahnübergängen überqueren wollten

drückten munter die Ampelknöpfe.

Wir blickten zuerst um uns dann uns an, tief in die betrunkenen Augen

und gingen jeder wieder in seine Richtung.

Und übrig geblieben von dieser einmaligen Nacht sind nur die Becher und der Schnaps.