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ehrliches zwischendruch

Worüber ich schreibe zeigt pretty acurate wie ich mich zu der Zeit fühle. Die Stimmungen die dort stattfinden, sind meine Stimmungen die ich gerade habe.
Nun: wie fühle ich mich jetzt?
Keine Ahnung und so schreibe ich auch. Ich habe zich verschiedene Texte gerade in Produktion und springe von Text zu Text, verbessere hier und da etwas, füge ein paar Sätze hinzu und das war‘s. Hatte schon lange keinen inspirierenden Moment. So schnell kann es gehen … Das geht auch wieder vorbei, ich muss mir einfach alles von der Seele schreiben, Platz für neues schaffen und endlich im klaren darüber sein was ich fühle. Ich weiß nicht, warum das so schwer ist. Vielleicht ist die Wahrheit so furchterregend, dass ich es die ganze Zeit leugne oder es immer weiter nach hinten herauszögere, weil ich mich mit der blöden Scheiße nicht auseinander setzen will. Aber wer will sich schon mit der dummen Scheiße auseinander setzten? Trotzdem muss ich da durch.
Also wie sieht es momentan aus: manchmal da habe ich Spaß und genieße mein Leben – jedoch nie völlig frei, es ist immer mit einem negativen Gefühl verbunden, entweder ein schlechtes Gewissen wegen warum-auch-immer oder äußerer Einfluss (der muss nicht mal real sein, reicht schon, wenn ich diesen als solchen sehe), der die Laune trübt oder schlicht ein schlechtes Gefühl, was ich nicht definieren kann, was in meinem Hinterkopf sitzt und alles kaputt macht, als müsste ich, wenn ich irgendwo unter Leuten bin, irgendwo anders sein.
Und manchmal habe ich keinen Spaß, sondern weine ohne einen mir ersichtlichen Grund. Irgendwie weine ich wegen allem; allem guten und schlechten und irgendwie wegen nichts. Ich versuche, dann alles in meinem Kopf durchzugehen was in meinem Leben gerade los ist, um zu verstehen woher die Traurigkeit kommt. Doch gelange ich dabei jedes Mal vor geschlossene Tore. Sie öffnen sich nicht, egal wie fest ich daran rüttel. Ich kann nur davor sitzen und weinen, ohne zu wissen warum.

Es ist gerade viel auf einmal, bin ständig müde und erschöpft, selbst vom Nichts tun. Schreiben war, ist und bleibt das einzige, was mich meine Gedanken ordnen lässt.
Solange ich noch schreiben kann, wird es wieder.

Jahresrückblick

Gerade las ich meinen jährlichen Jahresabschlussbeitrag von 2017. Es kommt mir vor als wäre das gestern gewesen – unfassbar wie schnell die Zeit vergangen ist.
Und es ist unfassbar, was sich alles geändert hat: ich hab mein Studium gewechselt und bin glücklich damit, war wieder in Russland, hatte den besten und längsten Sommer meines Lebens, bin scheiße glücklich generell, weiß mehr als sonst was ich will, ich bin wieder ich selbst – ohne Einschränkungen, habe wieder einiges gelernt, habe die Liebe kennen gelernt.
Natürlich war nicht alles positiv, aber das ist normal und die Hindernisse die sich mir jetzt stellen, gehe ich ganz anders an, als letztes Jahr noch – mit einer ganz anderen Einstellung und das ist fantastisch.
Allein, dass mein Motto dieses Jahr Leben ist schön gewesen ist, sagt doch schon alles.

Etwas was mich schon immer an mir gestört hat, dass ich mich schnell über unnötiges aufrege, das habe ich zum Teil verbessern können. Man sieht Dinge irgendwie jetzt öfter positiv und bevor man sich aufregt fragt man sich – ist das jetzt nötig – und meistens ist meine Antwort nein und einmal durchgeatmet sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Natürlich klappt das nicht immer, manchmal fuckt man sich eben über Dinge ab – und manchmal ist das auch ok und gerechtfertigt. Und das ist so cool, dass mir das aufgefallen ist, dass es sich verbessert hat, weil ich eben bewusst daran gearbeitet habe.
Macht ihr euch eigentlich bewusst was ihr alles gemacht habt? Was ihr neues gelernt habt? Wie ihr euch entwickelt habt? Wie ihr euch geändert habt? Was ihr erreicht habt? Nein? – Ja dann solltet ihr das vielleicht öfter mal tun. Uns fallen solche Prozesse der Veränderung bei uns selber kaum auf, wenn man sich nicht selbst reflektiert – und das sollte man eben nicht nur in die negative Richtung tun, also im Sinne, was hab ich alles falsch gemacht, sondern viel öfter mal wahrnehmen was man schon alles leistet und wie man gewachsen ist.
Das hört sich jetzt mega kitschig an – i know – so nach dem Motto: sich auch mal selber loben.
Aber wer macht das denn sonst (- wenn ihr nicht damit anfangt)?

Ich hätte jetzt auch noch aufzählen können was nicht so knorke lief, hab auch überlegt das mit einzubringen, um ein größeres Spektrum zu zeigen, wie es wirklich ist – aber dann – wozu? Letztes Jahr hab ich genug gemeckert, dass alles doof war – war auch richtig und wichtig aber this time is over now. Was ich aber sagen kann – jeder hat struggle und irren ist menschlich Punkt
– wisst ihr schon alles und mehr muss man dazu nicht sagen.

Bei dem Spruch only a positive mind will give you a positive life (oder so ähnlich, aber ihr wisst was ich meine) kriege ich ja schon einen leichten Würgereiz – genauso ausgelutscht wie Selbstliebe, UGG Boots und immer-ist-der-Russe-schuld-Witze – aber macht die Aussage (also die Aussage mit dem positive mind, nicht das mit dem Russen; nicht, dass wir uns da falsch verstehen) nicht unwahr.

2018 würde ich gerne so fröhlich wie möglich beenden – genauso wie es angefangen hat.

Deswegen sage ich euch abschließend: feiert schön den Jahreswechsel und feiert generell mehr, liebt euch, liebt andere, strebt nach mehr – setzt euch aber nicht unter Druck, genießt, lest, macht Yoga und seid tolerant.

Und denkt immer daran:

Leben ist schön.

– das hat schon die Hippie-Philosophin Emi immer gesagt

Zum Jahresanfang

Buongiorno,
lieber zu spät als nie oder? Ich schrieb das Folgende schon vor Weihnachten, bloß habe ich es versäumt es rechtzeitig zu ende zu schreiben … und hochzuladen. Die Tradition muss aber bestehen, deswegen mache ich das eben jetzt… am 02/01/18. Btw der ursprüngliche Titel war: Zwischendurch zum Jahresende…

Immer wenn das Jahr zu Ende geht werde ich melancholisch und versuche passende Worte zu finden – diese in einen Text zu packen und auf meinem Blog zu posten – eine kleine Tradition sowie der ‘Spruch des Jahres’ (der leider auch zu spät kam). Letztes Jahr habe ich geschrieben ‚vielleicht überrascht 2017 uns mal öfter positiv.’ – wie naiv. Ich habe dieses Jahr viel lernen müssen – auf die harte Tour. Es gab kleine up’s sowie der Urlaub in Russland und viele down’s wie gefühlt der Rest des Jahres. Ich will mich nicht beschweren. Es war so wie es war und es ist ok so. Es war zwar scheiße aber ich werde damit abschließen und stärker wieder zurückkommen.

Ich habe mich von der Welt isoliert und die Welt von mir. Ich erinnere mich langsam wie es sich angefühlt hat als es noch nicht so war. Wie es sich angefühlt hat ich selber zu sein. Wie schön das doch war. So soll es auch wieder sein und noch besser. In diesem Jahr war ich die schlechteste Version von mir. Ich will das nicht mehr. Ich glaube ich musste dadurch um das zu verstehen.

Das verlorene Jahr 2017. Wie gesagt habe ich zwar viel gelernt, jedoch ist 2017 vorbeigerast und ich war so unproduktiv wie schon lange nicht mehr. Woher die Kraft, die Motivation, den Willen, den Mut nehmen? Ich weiß es nicht aber, ich werde es noch lernen, diese Kraft aus mir selber zu nehmen. Ich werde es auch wieder lernen optimistischer im Hinblick auf mich selber zu werden und werde es lernen wieder ich selber zu sein. – 2017 hab ich das nämlich verlernt.

Ich wünsche euch Glück in zwei Varianten: 1. Das stinknormale ‚Glück gehabt‘ und 2. Das ‚einfach Glücklichsein‘ … und mir vielleicht auch ein bisschen.

In diesem Sinne frohes zu Spätes Neues <3

#makelovenotwar

Handeln

„Wenn du Hilfe brauchst, such dir welche!“
„Es gibt so viele Möglichkeiten wo du Hilfe kriegen kannst.“
„Rede mit Freunden, Eltern, Lehrern, Therapeuten oder sonst jemanden!“
„Du musst das nicht alleine machen.“
„Hab keine Angst nach Hilfe zu fragen.“

Diese Sprüche kennen wir alle. Aber wisst ihr wie schwierig es ist sich zu überwinden und zu sagen: „Bitte hilf mir!“? In einer Welt wo eigentlich keiner Zeit dafür hat. Ich weiß auch nicht woran es liegt, dass es so schwer ist. – Das Ego ist zu groß um zuzugeben, dass man nicht klarkommt? Man kann sich nicht öffnen, anvertrauen? Man hat Angst, dass einem nicht geholfen wird aus allen möglichen Gründen sei es Zeit, sei es nicht zu wissen wie? … vielleicht ist es auch nur für mich schwer.
Es wird immer über Opfer und Täter gesprochen ganz klar, weil sie betroffen sind, aber was ist mit den Außenstehenden, den Beobachtern?
Deswegen achtet aufeinander! Passt gegenseitig auf euch auf und nicht nur jeder auf sich. Schenkt euch so viel Aufmerksamkeit wie möglich. Nehmt euch Zeit für die Leute die euch wichtig sind. Verkriecht euch nicht alle in eurem Zuhause, in euren Handys. Schenkt euch Liebe. Gebt acht und findet heraus wie es eurem Gegenüber geht. Klar jeder muss selber entscheiden ob er/sie sich schließlich euch anvertraut, aber wenn ihr schon mal den ersten Schritt zu jemanden gemacht habt, ist das viel wert.
In letzter Zeit geht der moderne, aufgeklärte Trend zu love yourself, me first – that’s so true but man schafft das nicht alone.
Es ist schwer denn richtigen Ton für dieses Thema zu finden und auf dem Gebiet menschlich seinbin ich mit einer der größten Nieten, deswegen sind das Ansprüche genauso an mich selbst.
Man sagt ja man muss zuerst sich selber lieben um geliebt zu werden – auch true. Aber ich glaube das eine geht nicht ohne das andere.

Wir sind nicht dafür gemacht um allein in der Welt zu sein.
#spreadlove
#makelovenotwar
#sonntagszwischendurch

Dumm sein

Wie sehr wünschte ich mir manchmal dumm zu sein
zusammenhänge nicht sehen
weniger denken, keine sorgen machen
sachen nicht bemerken, nichts checken
einfach in seiner heilen kleinen welt leben und nicht mitbekommen was abgeht
doch leider muss ich akzeptieren, dass die erde so ist: so voller ungerechtigkeit, dreckiger politik, dreckigem geld, lügen, konsum, ausnutzung, reich und arm und nichts dazwischen
ich weiß das ist alles ein bisschen dramatisch
aber diese sachen könnt ihr trotzdem nicht leugnen
und ich wünschte ich wüsste das alles nicht – oder ich würde es vielleicht nicht so persönlich nehmen – so als würde das alles passieren um mich zu ärgern
ich muss akzeptieren, dass das eben zur welt gehört, wie mein linker zeh zu mir gehört – ich werde ihn nicht los – nur wenn ich ihn abschneide – aber dann würde ja was fehlen
#makelovenotwar
#allyouneedislove
#spreadlove
#eingaserdforpresident
#makehumanitygreatagain